Wenn eine Singlebörse alle Funktionen bietet, die man braucht, um im Internet viele Kontakte zu machen, ist das erst einmal nicht Besonderes. Interessant wird es, wenn die Chance, Gleichgesinnte zu treffen, sehr groß ist. Das ist normaler Weise innerhalb bestimmter Altersgruppen so. 18 – 35jährige haben ganz andere Gewohnheiten als ältere, insbesondere was die Internetkommunikation betrifft. Ist der Service dann auch noch vergleichbar preiswert, wird das Angebot gern genommen.
Selbst Nutzer, die erst das System testen wollen, erhalten diese Gelegenheit einmalig günstig: nämlich für 1,99 € in vierzehn Tagen.
So ungefähr kann man den Erfolg von „Flirtcafe“ aus Verbrauchersicht beschreiben. Die Singlebörse hat 1,8 Millionen Teilnehmer und liegt damit vor den meisten anderen Portalen. Beliebt ist sie aber auch wegen ihrer klaren Orientierung auf Kontakte.
Alles prima, sollte man denken. Aber „Flirtcafe“ bezahlt seine verbraucherorientierte Haltung mit einigen Schmähungen in Internetforen. Die Vorteile des Portals werden mit einer klugen Langzeitkalkulation erreicht, und da muss der Nutzer ein wenig mitdenken, damit alles passt. D.h. eigentlich muss er sich nur beim Vertragschluss merken, dass die Kündigungsfrist zwei Monate beträgt. Eine übliche Frist, und wer sie nicht einhält, bekommt weiter die vereinbarte Leistung. Das ist nichts Besonderes und schon gar keine Abzocke.